Keckeis Inside // Terrasse neu gestalten – Was Sie in Vorarlberg 2026 wissen sollten

Terrasse neu gestalten – Was Sie in Vorarlberg 2026 wissen sollten

Vorarlberg im Sommer – und die Terrasse macht das Beste daraus. Ob Neugestaltung, Sanierung oder kompletter Neubau: Wer jetzt plant, kann noch in dieser Saison seinen Außenbereich aufwerten. Was kostet das – und worauf sollten Hausbesitzer besonders achten?

+ Holz, Stein oder WPC – welcher Belag ist der richtige? Die Wahl des Terrassenbelags ist zentral – nicht nur optisch, sondern auch pflegetechnisch und wirtschaftlich. Naturholz (Lärche, Douglasie, Thermoholz) vermittelt Wärme und Natürlichkeit, braucht aber regelmäßige Pflege und Imprägnierung. Naturstein und Feinsteinzeug sind pflegeleicht, langlebig und sehr hitzebeständig – ideal für sonnige Lagen in Vorarlberg. WPC (Wood-Plastic-Composite) liegt dazwischen: splitterfrei, witterungsbeständig und wartungsarm, jedoch in der Optik etwas weniger natürlich. Entscheidend ist oft die Unterkonstruktion – sie bestimmt, welche Beläge überhaupt möglich sind.

+ Unterkonstruktion & Abdichtung – das Fundament entscheidet Ein häufiger Fehler: Der Belag wird erneuert, die Unterkonstruktion bleibt ungeprüft. Faulende Balken, fehlende Drainage oder mangelhafte Abdichtung führen langfristig zu Feuchtigkeitsschäden an Gebäude und Terrasse. Gerade bei bodennahen Terrassen oder Aufbauten über Kellerräumen ist eine fachgerechte Abdichtung unerlässlich. In Vorarlberg mit seinen intensiven Niederschlägen ist das Thema Wasserableitung besonders relevant – ein solider Grundaufbau zahlt sich aus.

+ Was kostet eine Terrasse in Vorarlberg? Die Kosten variieren stark je nach Material, Größe und Zustand der Unterkonstruktion. Als Orientierung: Holzterrasse mit neuem Belag und intakter Unterkonstruktion ab ca. 80 Euro/m², vollständige Erneuerung inklusive Unterbau ab ca. 150 Euro/m². Naturstein oder Feinsteinzeug liegen je nach Qualität zwischen 100 und 250 Euro/m². Für eine typische Vorarlberger Terrasse von 25 bis 40 m² bedeutet das Gesamtkosten von 3.000 bis 10.000 Euro – bei aufwendigen Projekten mit Abdichtung, Neugefälle und Stufen auch deutlich mehr. In Vorarlberg gilt dabei generell ein regionaler Kostenfaktor von ca. 15 % über dem österreichischen Schnitt.

+ Förderungen – was ist möglich? Direkte Förderungen für Terrassenarbeiten gibt es in der Regel nicht. Wenn jedoch im Rahmen einer umfassenderen Sanierung – etwa Fassade, Fenster oder Dämmung – der Außenbereich mitgeplant wird, können Teile der Gesamtmaßnahme förderfähig sein. Der Sanierungsbonus läuft am 31. Dezember 2026 aus. Wer ohnehin eine Gesamtsanierung plant, sollte die Terrasse gleich integrieren und die Fristen im Blick behalten.

+ Jetzt planen – noch diese Saison fertig werden Die Auftragsbücher der Vorarlberger Baubetriebe füllen sich im Sommer schnell. Wer noch in dieser Saison eine neue Terrasse möchte, sollte spätestens jetzt mit der Planung beginnen – inklusive Materialwahl, Angebotseinholung und Behördenfragen (eine Baugenehmigung kann je nach Größe und Gemeinde erforderlich sein). Gebrüder Keckeis steht für unverbindliche Erstberatung und professionelle Ausführung im gesamten Rheintal und Bregenzerwald.

Fazit  Energieeffizienz im Gewerbebau ist kein Kostenblock – sie ist eine Investition in die Wettbewerbsfähigkeit. Betriebe in Vorarlberg, die heute vorausdenken, sichern sich langfristig niedrige Betriebskosten, höhere Immobilienwerte und eine starke Marktposition. Gebrüder Keckeis begleitet Sie von der ersten Idee bis zur Schlüsselübergabe – mit über 125 Jahren Erfahrung im Vorarlberger Bau.

Autor Julia Schneider